Rechtliche Einordnung
Diese Informationen beziehen sich auf die Gesetzgebung in der Schweiz.
Erste Schritte
Sie werden beschuldigt? Indem Sie die richtigen Strategien anwenden, können Sie mit falschen Anschuldigungen umgehen. Wichtig ist, sich im voraus zu klären. Und wenn nötig, der Anschuldigung zu begegnen und Ihre Unschuld beweisen. Darum gilt:
- Ruhe bewahren! - Atmen Sie tief durch und versuchen Sie, ruhig zu bleiben, um klar denken zu können.
- Sammeln Sie Beweise - Sammeln Sie wenn möglich Beweise, die die Anschuldigung widerlegen und Ihre Unschuld belegen.
- Unterstützung suchen - Sprechen Sie mit Freunden, Familie oder einem Anwalt über die Situation.
- Rechtliche Schritte prüfen - Lassen Sie sich von einem Anwalt beraten, ob rechtliche Schritte gegen die Person, die Sie bezichtigt, möglich sind.
Weiterführende Schritte
Eine innere Übersicht zu behalten, ist strategisch wichtig. Darum haben wir diese fünf Punkte für Sie. Nehmen sie ein Blatt Papier und machen sie sich Notizen zu jedem dieser Punkten:
| 1. | Klarstellung: | "Das ist eine falsche Behauptung. Ich habe das nicht getan." | (Klare und direkte Zurückweisung des Vorwurfs) |
| 2. | Nachfragen: | "Was genau wirft mir diese Person vor? Ich verstehe nicht, woher diese Anschuldigung kommt". | (Versuch, den genauen Vorwurf zu verstehen und zu entkräften) |
| 3. | Konfrontation: | "Diese Anschuldigung lasse ich nicht auf mir sitzen. Ich werde mich dagegen wehren". | (Deutliche Ankündigung, sich gegen den Vorwurf zu wehren) |
| 4. | Abstand: | "Ich möchte jetzt nicht mit dir über diesen Vorwurf sprechen. Lass uns später darüber reden. | (Zeit und Raum für eine sachliche Diskussion schaffen) |
| 5. | Rechtliche Schritte: | "Ich behalte mir das Recht vor, rechtliche Schritte einzuleiten, wenn diese Anschuldigungen nicht zurückgenommen werden. | (Ankündigung rechtlicher Schritte, falls die Anschuldigungen nicht zurückgezogen werden) |