Miteinander oder nebeneinander - Parallel Parenting

von Admin

Wenn ein Elternteil narzisstische Probleme hat, kann es für die Familie gut sein, die Ko-Elternschaft aufzugeben. Das gilt vor allem, wenn Sie beide schon getrennt leben.

Eine Co-Elternschaft kann schwierig sein, wenn man ein Kind mit einem Narzissten teilt. In so einem Fall sollten Eltern und Kinder nicht zu viel miteinander zu tun haben. Jeder sollte seine eigene Beziehung zu den Kindern haben.

Es ist wichtig, klare Grenzen zum anderen Elternteil zu setzen und für sich selbst einzustehen. Oft testen sie die Grenzen aus. Macht und Kontrolle sind die Treibkraft. Für eine narzisstische Person ist das sehr wichtig.

Wenn ein Partner narzisstisch ist, kann es Probleme bei der Elternschaft geben. Manchmal braucht man Hilfe. Wenn Sie mit einem Narzissten zusammenleben, sollten Sie mit einer Beratungsstelle zusammenarbeiten, die sich mit Narzissmus und Konflikten auskennt. Diese können Ihnen helfen, einen Plan zu entwickeln, wie Sie Ihre psychische Gesundheit und das Wohlergehen Ihrer Kinder schützen können.

Eine Möglichkeit: Parallel Parenting

Es gibt ein etabliertes Modell, das genau darauf abzielt, die Zusammenarbeit von getrennten Eltern auf ein absolutes Minimum zu reduzieren– es heißt Parallel Parenting (auch: Parallel Solo Parenting).

Parallelle Elternschaft oder paralelle Erziehung

Was ist Parallele Elternschaft?

  • Es gibt zwei getrennte Systeme: Die Elternteile sind für die Zeit, in der das Kind bei ihnen ist, verantwortlich. Sie müssen sich nicht täglich absprechen.
  • Es wird nur das Nötigste schriftlich besprochen: Am besten per E-Mail, Text oder App wie Our Family Wizard.
  • Es bestehen klare Regeln und Abläufe: Ein detaillierter Plan regelt Übergaben, Betreuung, Termine, Feiertage, Ernährung etc. Das wird häufig vom Gericht festgelegt oder gemeinsam ausgearbeitet.
  • Neutrale Übergabepunkte: Man trifft sich oft offline, an Orten, die neutral sind, oder mit Dritten. ()